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Dysfunktionale Organisationen

  • schleiflea
  • 13. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Dysfunktion entsteht dort, wo Strukturen täglich bestätigen, was eigentlich niemand will. Nicht aus böser Absicht, sondern weil das System genau so designed ist.


Erkennen Sie Ihre Organisation wieder?


Probleme werden benannt, aber nicht gelöstJeder kennt die Baustellen. In jedem Meeting werden sie erwähnt. Doch zwischen Erkennen und Handeln klafft eine Lücke, die mit der Zeit zur Normalität wird.


Zuständigkeiten verschwimmen, Verantwortung verschwindet"Das macht schon irgendwer" bedeutet meistens: niemand. Ohne klare Ownership bleibt alles in der Schwebe und am Ende ist niemand rechenschaftspflichtig.


Aktivität wird mit Wirkung verwechseltViel beschäftigt sein heißt nicht viel bewegen. Wenn nicht geprüft wird, ob das Tun etwas verändert, entsteht eine Kultur des blinden Aktionismus.


Kontrolle ersetzt VertrauenProzesse werden nicht geschaffen, um Klarheit zu bringen, sondern um Risiko zu minimieren. Sicherheit entsteht durch Formalität – nicht durch echtes Verständnis oder Verlässlichkeit.


Führung bleibt abstraktGroße Worte, unklare Ziele. Wenn Strategie nicht operationalisiert wird, bleibt sie Dekoration. Und Teams arbeiten im Nebel - motiviert vielleicht, aber orientierungslos.


Die gute Nachricht: Systeme kann man ändern.Die schlechte: Nur, wenn man bereit ist, sich die unbequemen Fragen zu stellen.

Welcher Punkt trifft bei Ihnen am härtesten?


 
 
 

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