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Wie sieht eine reife Organisation aus?

  • schleiflea
  • 13. Nov.
  • 1 Min. Lesezeit

In letzter Zeit stelle ich mir immer wieder dieselbe Frage:

Wie sieht Reife in Organisationen aus?


Wir sprechen gerne über Transformation, Agilität oder digitale Bereitschaft.

Aber echte organisatorische Reife ist kein Modewort. Es ist eine Atmosphäre. Man spürt sie in dem Moment, in dem man einen Raum betritt, in der Art,

wie Menschen zuhören,

wie Entscheidungen getroffen werden,

ob Spannungen mit Neugier oder Kontrolle begegnet wird.

Eine reife Organisation reagiert nicht übereilt.

Sie hält inne und reflektiert.

Sie verteidigt sich nicht, sie lernt.

Sie weicht Unbehagen nicht aus, sie übernimmt Verantwortung.

Sie überkompensiert nicht, sie sucht das Gleichgewicht.

Sie funktioniert nicht nur, sie verbindet.

Sie isoliert nicht, sie entscheidet sich für Zusammengehörigkeit.

Reife ist eine stille Stärke. Sie zeigt sich in Meetings, die mit Klarheit statt Erschöpfung enden. In Führungskräften, die zugeben, dass sie nicht alle Antworten haben. In Teams, die Meinungsverschiedenheiten aushalten können, ohne das Vertrauen zu zerstören.


Und vielleicht ist das das Geheimnis: Reife Organisationen sind nicht perfekt, sie sind präsent. Sie fürchten sich nicht vor Komplexität, sie wachsen daran. Das ist der Raum, in dem Evolution stattfindet - nicht als Managementmethode, sondern als menschliche Bewegung.


Würden Sie Ihre Organisation als reif bezeichnen?

Und wenn ja, welche Anzeichen zeigen Ihnen, dass sie es wirklich ist?

Liegt es an der Struktur, der Strategie oder daran, wie Menschen gemeinsam mit Komplexität umgehen?


Als Organisationsentwicklerin, Change Managerin und Executive Coach unterstütze ich Teams und Führungskräfte dabei, diese zugrunde liegenden Überzeugungen aufzudecken und neue Strukturen zu schaffen, die das Wachstum von Organisationen ermöglichen.


ree

 
 
 

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