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Wie verändert man eigentlich eine Haltung im Unternehmen?

  • schleiflea
  • 3. Nov.
  • 1 Min. Lesezeit

Haltung ist so ein Wort, das in fast jeder Strategiepräsentation vorkommt.Haltung ist das, was bleibt, wenn keiner hinschaut. Sie zeigt sich in Entscheidungen oder in der Art, wie wir über etwas sprechen.

Wer eine Haltung verändern will, muss zuerst die Glaubenssätze sichtbar machen, die das tägliche Handeln steuern.

In vielen Unternehmen herrscht beispielsweise – unausgesprochen – der Glaubenssatz:

„Wenn ich zu transparent bin, bekomme ich mein Wunschbudget für das Projekt nicht.“

Das führt dazu, dass Zahlen geschönt, Risiken verharmlost und Probleme spät adressiert werden.Nicht, weil Menschen unehrlich sind, sondern weil sie gelernt haben, dass Offenheit Konsequenzen hat.


Was also tun?


  1. Der erste Schritt zur Veränderung ist also das Bewusstmachen.

    Welche Überzeugungen prägen unser Denken und unser Handeln?


  1. Im zweiten Schritt braucht es neue Strukturen. Strukturen formen Verhalten – und Verhalten formt Haltung.

    Wenn Offenheit gewünscht ist, müssen Prozesse Fehler und Schwächen aushalten.

    Wenn Lernen Teil der Kultur sein soll, muss Scheitern als Entwicklungsschritt gelten – nicht als Karriererisiko.


  1. Im letzten Schritt werden die neuen Glaubenssätze verankert.

    Jeder neue Satz, der den alten ersetzt, ist ein kleiner Kulturwandel.

    Zum Beispiel: „Wir steuern lieber mit Wahrheit als mit Hoffnung.“


Haltung ist das Betriebssystem einer Organisation.Wer sie verändern will, braucht Mut zur Ehrlichkeit, strukturellen Rückhalt und den Willen, neue Glaubenssätze zu leben, Tag für Tag.


Als Organisationsentwicklerin, Change Managerin und Executive Coach begleite ich Teams und Führungskräfte dabei, genau diese Glaubenssätze bewusst zu machen und neue Strukturen im Unternehmen zu schaffen.


Welche unausgesprochenen Glaubenssätze bestimmen das Handeln im Unternehmen?


ree

 
 
 

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